Fördegymnasium Flensburg - weltoffen leben und lernen
Schulprogramm 2007
Wissensvermittlung-
Kompetenzerwerb- Persönlichkeitsbildung
Kommunikations- und
Informationstechnologien
Unsere Schwerpunkte:
-
Internationale
Kontakte und Fremdsprachen
-
ZeN – Zweig erweiterter Naturwissenschaften
-
Wirtschaft &
Berufsorientierung
-
Sport
Schule gehört zum Lebens- und
Lernumfeld junger Menschen. Sie trägt wesentlich zum Gelingen des Bildungs- und
Erziehungsprozesses bei.
Voraussetzung ist die gute und
vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Mitglieder der Schulgemeinschaft.
Das Ziel des Bildungs- und
Erziehungsprozesses ist die Entfaltung der geistigen, seelischen und
körperlichen Fähigkeiten, der individuellen Begabungen und Neigungen der
Schülerinnen und Schüler.
Sie sollen befähigt werden zu
einem selbst bestimmten Leben in Verantwortung gegenüber Mitmenschen und
Gemeinwesen.
Unabdingbar ist dafür das Wissen
um das geistig- kulturelle, ethisch- religiöse, geschichtliche und
gesellschaftspolitische Erbe.
Im Zeitalter zunehmender
Globalisierung wird es aber auch immer wichtiger, die künftigen Generationen
auf die neuen Anforderungen vorzubereiten.
Ihr Leben wird gekennzeichnet
sein von Vergleich und Austausch von Werten zwischen den Kulturen, von Kommunikation
und Integration, von Flexibilität und Mobilität, vom Leben in einer
überschaubaren Region wie von weltweiten Kontakten.
Guter Unterricht beinhaltet
deshalb für uns am Fördegymnasium, dass wir erprobendes Handeln und
unmittelbare Erfahrungen innerhalb wie außerhalb der Schule ermöglichen.
Offene Ganztagsschule, ein
umfangreiches Angebot von Arbeitsgemeinschaften vor allem im sportlichen und
musischen Bereich, Naturverbundenheit, zahlreiche Fahrten, Projekte und
Lernorte auch außerhalb der Schule sind selbstverständliche Rahmenbedingungen
für Lernen und Leben am Fördegymnasium.
Dabei greifen wir bewusst über
den heimischen Bereich hinaus.
Internationalität ist wichtiger
Teil unseres pädagogischen Tuns und prägt Unterricht und Schulleben.
Wir machen Schule unter dem
Motto :
Fördegymnasium – weltoffen leben und lernen !
Das Fördegymnasium ist eine Schule,
-
die nicht nur Wissen und Können vermitteln, sondern im Sinne einer
ganzheitlichen Entwicklung der Schülerinnen und Schüler auch Herz und Charakter
bilden will.
Das Fördegymnasium
ist nicht nur ein Ort des Lernens, sondern darüber hinausgreifend in besonderem
Maße auch der Persönlichkeitsentwicklung jedes einzelnen Schülers und jeder
einzelnen Schülerin. Die Schülerinnen und Schüler werden begleitet auf ihrem
Weg zu gebildeten, weltoffenen, toleranten und selbstbewussten
Persönlichkeiten, die in sozialer Verantwortung gleichermaßen aktiv Einfluss
auf Welt nehmen, wie sie die Anforderungen der Welt an sie selbst erfüllen
können.
-
bei der im Mittelpunkt der schulischen Arbeit der Unterricht steht.
Das Fördegymnasium bietet in
allen Fächern einen qualifizierten Fachunterricht, der gekennzeichnet ist durch
eine methodisch-didaktisch durchdachte Unterrichtsgestaltung und
unterschiedliche, bewährte wie innovative, auf die verschiedenen Lerngruppen
abgestimmte Lernformen und Lehrmethoden.
Dabei erwarten wir
von unseren Schülern Leistungsbereitschaft, Lerndisziplin und die Fähigkeit zur
Konzentration auf die Sache.
Grundsätzlich sollen
die Schülerinnen und Schüler in die Lage versetzt werden, ihre Lernprozesse
immer eigenständiger und eigenverantwortlicher zu gestalten, um sich auf das
lebenslange Lernen in unserer Wissens- und Lerngesellschaft vorzubereiten.
Der Unterricht konzentriert sich deshalb in seiner Zielsetzung
schwerpunktmäßig auf die Vermittlung der vier Hauptkompetenzen
(Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Sozialkompetenz und Sachkompetenz)[1]
sowie auf den Erwerb von sogenannten
Schlüsselqualifikationen2.
Das Fördegymnasium verzichtet
hierbei auf die Akzentuierung eines einzelnen Faches
oder
Fachbereiches. Alle Fächer leisten ihren Beitrag zur angestrebten
Weltoffenheit..
-
die die Entfaltung individueller Anlagen und Begabungen bei ihren
Schülerinnen und Schüler fördert
Gefördert wird die Individualität in der Gemeinschaft durch
binnendifferenzierende Maßnahmen innerhalb des Fachunterrichts, in besonderem
Maße aber auch durch außerunterrichtliche Aktivitäten wie Förderunterricht,
Lernplanarbeit oder Projektarbeit.
Besonders leistungsstarken und -willigen Schülerinnen und Schülern
bietet sich darüber hinaus in der Teilnahme an Wettbewerben –
Fremdsprachenwettbewerben, Jugend forscht (Naturwissenschaften), Känguru
(Mathematik), Mathematik- und Informatikolympiade, Jugend trainiert für
Olympia, verschiedenen Sportwettkämpfen, Bundesjugendspielen, Lesewettbewerben
– oder den Austauschprogrammen und Schulprojekten ein Betätigungs- und
Erprobungsfeld.
-
die großes Gewicht auf die Verknüpfung von Unterricht am Lernort
Schule mit Unterricht an außerschulischen Lernorten legt.
Damit wird dem Interesse vieler
Schülerinnen und Schüler, ihre in der Schule erworbenen Kenntnisse und
Fertigkeiten zu beweisen, zu erproben oder weiterzuentwickeln, Rechnung
getragen. Weltoffenheit, Selbstständigkeit, eine erweiterte Selbst– und
Fremdwahrnehmung sowie nicht zuletzt die Sprachkompetenz entwickeln sich
nachhaltig. Gleichzeitig erkennen die Schülerinnen und Schüler, dass sie nicht
für die Schule, sondern für das Leben lernen.
Wann immer sich somit
inhaltliche Anknüpfungspunkte für die Kooperation mit politischen,
wissenschaftlichen oder kulturellen Institutionen ergeben, besuchen unsere
Lerngruppen außerschulische Lernorte.
Zu diesen Unternehmungen zählen
Austauschprogramme mit Partnerschulen im nationalen Rahmen ebenso wie im
europäischen und außereuropäischen Bereich, work experience, Comenius,
Betriebsspraktika, Wirtschaftspraktika, das Fahrtenprogramm , Exkursionen,
Theaterbesuche, Museumsbesuche und Vieles mehr....
Sämtliche
Unternehmungen werden vor- und nachbereitet.
-
die in besonderem Maße außerunterrichtliche Aktivitäten entfaltet,
weil diese die Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler
besonders nachhaltig fördern.
Schülerinnen und Schüler nehmen
teil an / leiten Arbeitsgemeinschaften, bilden sich fort zu Schulsanitätern,
betreuen die schuleigene Bibliothek, übernehmen Patenschaften für 5. Klassen,
arbeiten mit im Rahmen der Hausaufgabenhilfe ...
Sie lernen, für sich und für
andere Verantwortung zu übernehmen, üben sich in Hilfsbereitschaft, entwickeln
Teamfähigkeit und entdecken den Wert von Zuverlässigkeit.
Damit erwerben sie bzw. üben sie
wichtige Kompetenzen ein, die ihnen helfen, die Herausforderungen im
persönlichen wie gesellschaftlichen Bereich erfolgreich zu bewältigen.
-
die besonders eng mit Partnern in der Region kooperiert, um Lernen
in der Schule mit Menschen von anderen Orten zu ermöglichen
Zur
"Weltoffenheit" gehört, dass sich die Schule auch für das
wissenschaftliche, politische, wirtschaftliche und kulturelle Leben der Region
öffnet.
In diesem
Sinne werden Diskussionen, Vortragsveranstaltungen, Informationsveranstaltungen
oder auch Autorenlesungen mit außerschulischen Experten gezielt gefördert.
-
in der Lehrerinnen und Lehrer und Eltern bei der Umsetzung des
Bildungs- und Erziehungsauftrages ihrer Vorbildfunktion bewusst sind und
jeweils eng und vertrauensvoll zusammenarbeiten.
Bildung und Erziehung können nur
funktionieren in einem Klima des wechselseitigen Vertrauens. Nur durch
gegenseitige Wertschätzung ist gewährleistet, dass auftretende Probleme
bewältigt werden und sich die verschiedenen Begabungen der Schülerinnen und
Schüler optimal entfalten können.
Ziele :
·
Fortsetzung der Maßnahmen zur
Verbesserung der didaktischen und methodischen Ausrichtung des Unterrichts
·
Verstärken des selbstständigen Lernen
·
Fortführung des Programms "Lions
Quest" über die Orientierungsstufe hinaus
·
Fortsetzung des Öffnungsprozesses von
Schule
·
Verstärkung der
binnendifferenzierenden Maßnahmen
·
Verstärkung des Lernens in
fächerübergreifenden Zusammenhängen
Maßnahmen :
·
Besuch von entsprechenden Fort- und
Weiterbildungsveranstaltungen (z.B. Qualitätsforen) durch Mitglieder des
Kollegiums
·
Verstärkte thematische Ausrichtung
der Fachkonferenzen
·
Verstärkung von Teamarbeit und
fächerübergreifender Kooperation
·
Verstärkung der Projektarbeit im
Unterricht (eigenständiges Erarbeiten und Verarbeiten von Inhalten mit
entsprechender Präsentation vor Schulgemeinschaft / vor der Öffentlichkeit)
·
Trainieren des Methodenwissens in
allen Fächern – Lernen lernen
·
Fortsetzung des
Qualifizierungsprozesses durch Lions Quest für das Kollegium
·
Pflege, wenn möglich Intensivierung
der verschiedenen außerschulischen Kontakte
·
Optimierte Abstimmung der
außerschulischen Aktivitäten mit schulischen Anforderungen
Evaluation:
·
Einmal jährlich durch die
entsprechenden Konferenzen (Lehrkräfte, Schule, Eltern)
·
Durch entsprechende Mitteilungen
(Fördegym Aktuell, Homepage)
·
Rückmeldung (Feedbackaktionen)
bei der Schülerschaft
·
Elternrückmeldung bei Konferenzen,
Elternsprechtagen
Vertrauen, gute Zusammenarbeit
und eine freundliche Atmosphäre zwischen allen Mitgliedern unserer Schule ist
unverzichtbare Voraussetzung für unser Schulleben. Gegenseitige Achtung,
Hilfsbereitschaft, Engagement bestimmen
das Schulleben innerhalb und außerhalb des Unterrichts.
Wir wollen eine gewaltfreie
Schule, in der alle Mitglieder der Schule sich aufeinander verlassen können,
sich unterstützen, in eigener Verantwortung zusammenarbeiten und alle
Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen
schaffen.
Mobbing und andere Formen der
Gewalt werden durch klar festgelegte Maßnahmen – Schlichtungsgespräche,
Interventionen, Grenzenziehen und Sanktionen – verhindert. Die Verfahren werden
verbindlich festgelegt. Das Fördegymnasium wird für die Schulung von Mediatoren
zur Verhinderung und Lösung von Konflikten sorgen.
Suchtmittel gehören nicht in die
Schule, auch nicht in das Leben unserer Schülerinnen und Schüler.
Schulbeauftragte werden ein
altersgemäß abgestimmtes Präventionskonzept
für alle Jahrgänge entwickeln.
Die Schule ist eine Gemeinschaft
von Schülern/Schülerinnen, Eltern und Lehrkräften, alle tragen zum Gelingen des
Schullebens bei.
Lehrerinnen und Lehrer
unterrichten, unterstützen Schüler und Schülerinnen und Eltern, beteiligen sich aktiv am Schulleben.
Verbindungslehrer und Beratungslehrer helfen und beraten die Schüler und
Schülerinnen.
Die Schülerinnen und
Schüler tun das durch eine intensive
Mitarbeit.. Die Schülervertretung hat
eine große Bedeutung im Schulleben und in der schulpolitischen Mitbestimmung.
Projekte werden geplant, Entwicklungen an der Schule diskutiert. Die SV repräsentiert die Interessen der
Schülerschaft und stärkt das Zusammenghörigkeitsgefühl innerhalb und außerhalb des
Schulbereichs. Sie legt besonderen Wert auf das Miteinander aller Schüler und
will Projekte zur Stärkung des Zusammenhalts erarbeiten. Die SV will auch die
Interessen einzelner Schülerinnen und Schüler
gegenüber dem Lehrerinnen und Lehrern formulieren können und will bei
Konflikten zur Vermittlung herangezogen werden. Nach außen hat die SV das Ziel,
zur zwischenschulischen Vernetzung von Organisation und Aktivitäten
beizutragen.
Die Eltern bringen ihre
Erfahrungen in vielen Bereichen in das Schulleben ein und wollen diese
Angebote, u.a. auch im Bereich der offenen Ganztagsschule, verstärken.
Die offene Ganztagsschule soll
eine zentrale Stellung im Schulleben unserer Schule einnehmen. Sie soll unter
den Gesichtspunkten Integration, Motivation und Förderung konzeptionell,
räumlich und inhaltlich ausgebaut werden mit einem großen Angebot an
Arbeitsgemeinschaften, Unterhaltungsmöglichkeiten, Schularbeitenhilfe,
sportlichen und musischen Aktivitäten.
Ziel ist es, dass alle Gruppen
der Schule sich daran beteiligen.
Das Fördegymnasium ist eine
Schule der guten Nachbarschaft.
Ziel sind enge Kontakte zu den
Stadtteilen und Gemeinden unseres Einzugsbereichs. Dazu gehören auch Tage der offenen Schultür und die enge
Kooperation mit den Grundschulen unserer Region.
Das Fördegymnasium hat
Schulpartnerschaften mit vielen Schulen in Europa und darüber hinaus. Ziel ist
es, diese Kooperation vor allem in Richtung Skandinavien und Großbritannien zu erweitern und durch
vielfältige Formen der Zusammenarbeit zu vertiefen. Dazu gehören auch
langfristige Projekte wie wir sie mit
dem business college syd in unserer dänischen Nachbarstadt Sonderborg , mit
unseren Comenius- Partnern und mit unserer Tallinner Partnerschule entwickeln
wollen.
Ein lebendiges Schulleben
beinhaltet eine große Zahl von Arbeitsgemeinschaften, Projekten, von
Wanderfahrten und Exkursionen zu Einrichtungen der Region, von Lernorten auch
außerhalb der Schule.
Das Fördegymnasium ist eine
Schule im Grünen, Natur spielt auch emotional für uns alle eine große Rolle.
Schulwald, Aquarien, die botanischen Bereiche und – vor allem für jüngere
Schülerinnen und Schüler - unser Mäuseraum
tragen dazu bei und werden sinnvoll erweitert.
Ein übersichtliches und stets
aktualisiertes Organisationssystem und
ein klares Kommunikationssystem sollen entwickelt werden und die
Voraussetzungen für ein effektives Lernen und ein anregendes Schulleben am
Fördegymnasium unterstützen.
Der Begriff „Kultur“ erweist
sich sowohl in seiner etymologischen als auch inhaltlichen Ausgestaltung als
ein recht weitläufiger, da er von den Anfängen der menschheitsgeschichtlichen
Zivilisationsbemühungen bis hin zu modernen Enkulturationstheorien und
Kulturleistungen jeder Art alles meinen und bezeichnen kann, was der Mensch im
Zusammenspiel von Kunst, Religion, Ethik und Wissenschaft schöpferisch
gestaltet hat. Um ihn im Rahmen eines Schulprofils verwenden zu können, müssen
seine Bedeutungsinhalte verengt werden, ohne dass wesentliche Kerndisziplinen
des kulturwissenschaftlichen Begriffs vernachlässigt werden.
So sollen unter dem Begriff
Kultur hier programmatisch jene Fächer subsumiert werden, die im traditionellen
Sinne der geistesgeschichtlichen bzw. künstlerischen und musischen Richtung
angehören: Deutsch, Geschichte, Religion, Philosophie, Musik und Kunst. Zu
einer umfassenden Inkenntnissetzung, Bildung, Ausbildung, einer werte- und
kulturgeschichtlichen Positionierung und Förderung aller Fähigkeiten einer
Schülerin und eines Schülers als Kulturwesen an sich tragen sie wesentlich bei.
Neben dem Erwerb fundierten
kognitiven Wissens gilt es, Talente, Neigungen und Begabungen zu entdecken, für
das Ausleben der musischen und künstlerischen Interessen Sorge zu tragen und
durch die Ansprache nicht rein kognitiver Bereiche eine ganzheitliche
Entwicklung zu befördern. Gleichzeitig soll die Motivation zur Beteiligung am
Unterricht selbst durch einen abwechslungsreichen Fächerkanon, zu dem diese
Fächer beitragen, gesteigert werden.
Innerhalb des
Unterrichtsgeschehens selbst werden fächerübergreifende Ansätze gepflegt und
kulturgeschichtliche Zusammenhänge aufgezeigt (z.B. durch eine parallele
Lektüre von Literatur und geschichtlichen Schwerpunktthemen unter Einbeziehung
theologischer und philosophischer Positionen bzw. Kunst- und Musikepochen).
Gleichzeitig erhält jedes Fach
in diesem „Konzert“ unterschiedlicher Fächer seine ureigenste Bedeutung.
Im Bereich des Faches Deutsch werden neben Basisfähigkeiten
zum kompetenten Umgang mit der Sprache als System erzählende, informierende,
appellierende und erörternde Techniken mit Blick auf unterschiedliche
Textsorten eingeübt.
Ziel ist es, zu einem souveränen Umgang mit Sprache zu gelangen und
sie vielfältig und kompetent durch Teilnahme am kulturellen Leben zur Anwendung
zu bringen.
Maßnahmen: Dieses geschieht z.B.
durch Besuch und/oder Erstellung eigener Ausstellungen, Konzeption und
Durchführung eigener Aufführungen, Theaterbesuche, Veröffentlichungen wie z.B.
im Rahmen des Zisch-Projektes.
Im Rahmen des Faches Geschichte stellen Maßnahmen zu einem Erwerb
vertieften historischen Wissens der Besuch kulturgeschichtlich relevanter
Ausstellungen, Veranstaltungen, Museen, Ladung interessanter Zeitzeugen,
Arrangements von Vortragsabenden u.s.w. dar.
Im Rahmen des Faches Ev. Religion werden durch den Besuch
religionsgeschichtlich relevanter Ausstellungen, Museen (wie z.B. das
Nordelbische Bibelzentrum in Schleswig), Besuche religiöser Stätten der eigenen
und anderer Religionen (Kirchen, Synagogen, Moscheen), Hinzuziehung
außerschulischer Fachleute bei bestimmten Schwerpunktthemen (Polizei,
Suchtberatungsstellen bei Suchtfragen), gemeinsames „Erkochen“ fremder Speisen,
Projekten wie Jahrgangsordnern u.s.w. das Verständnis von Lebenszusammenhängen,
menschlicher Sinnorientierung sowie der eigenen und anderer Religionen vertieft
und erweitert.
Neben den für das Fach
Evangelische Religion genannten Aspekten geht es im Fach Katholische Religion auch um die spezifische Situation der
katholischen Christen in der Diaspora
in Norddeutschland. Die
historischen Hintergründe und Ursachen
werden ebenso thematisiert wie Gemeinsamkeiten und Unterschiede der
verschiedenen christlichen Konfessionen.
Im Bereich Philosophie, eines Faches, das sich ebenso werteorientiert zeigt
und über die grundsätzlichen Daseins- und Lebensbedingungen des Menschen
einschließlich der aus diesen Erkenntnissen resultierenden ethischen
Verpflichtungen reflektiert, erfolgt eine intensive Pflege wissenschaftlichen
Grundlagenwissens durch den Besuch z.B. der Flensburger Universität.
Neben dem Unterricht selbst
spielen die Arbeitsgemeinschaften eine große Rolle. Kunst, Musik und
Theaterspiel sind im Schulalltag des Fördegymnasiums sowohl im und über den
Unterricht hinaus als auch in außerschulischen Bereichen fest verankert.
Die musischen und künstlerischen Leistungen werden in einer Reihe von
Repräsentationen sowohl nach innen als auch nach außen erkennbar. Sie zeigt
sich konkret in: AG-Arbeiten, Chorfreizeiten, Workshopkonzerten, Adventssingen,
Weihnachtskonzerten bzw. allgemeiner Konzertarbeit, Lehrerkonzerten,
Schuljahresabschlusskonzerten, flexiblen Ausstellungen von Arbeiten aus dem
Unterricht, Vernissagen und Theaterabenden.
Grundsätzlich streben hierbei
die Fachschaften Kunst und Musik gemeinsame Veranstaltungen an. In
internationale Bereiche wirkt darüber hinaus die Arbeit der Big-Band hinein,
die sich in einem regelmäßigen Austausch mit Musikgruppen in den USA befindet.
Ziele sind: Durchführung
einer jährlichen Musikfreizeit; Maßnahmen sind frühestmögliche Ansprache
begabter und interessierter Schülerinnen
und Schülern durch Fachlehrer.
Kreativwettbewerbe, die bei den
Lernenden einen Anreiz der Leistungserbringung bewirken, werden durch die
jeweiligen Fachschaften organisiert und auf Stufenfeiern präsentiert.
In allen Bereichen werden die
erforderlichen Maßnahmen für die
jeweiligen Fächer in der Regel sowohl fachgebunden als auch fächerübergreifend
in Absprache mit den jeweiligen (Fach)Lehrkräften hinsichtlich ihrer Planung
und Durchführung getroffen.
Ziele
-
kulturgeschichtliche Verortung und
Sinnbestimmung des Einzelnen unter Berücksichtigung sozialer
Verantwortung;
-
Teilhabe an grundsätzlichem
Kulturwissen in Sprache, Wort, Schrift, Literatur, Kunst, Musik und
metaphysischen Fragestellungen religiöser und philosophischer Natur;
-
Kompetente Teilhabe und -nahme am
schulischen und öffentlichen Kulturleben;
-
dezidierte Sachkenntnisse in den
einzelnen Fachbereichen;
-
Vernetzung einzelner Teilbereiche zu
einem Sinnganzen.
Maßnahmen:
-
Fachspezifische Sicherung der
Sachkompetenz im Unterricht,
-
Stärkung und Unterstützung von
fachspezifischen Fortbildungen,
-
fächerübergreifende Vernetzung des
Unterrichts durch permanente konkrete Absprachen der
Fachkolleginnen/Fachkollegen und Schaffung von zeitlichen Räumen für
Absprachen,
-
Aufsuchen außerschulischer Lernorte,
-
Gestaltung innerschulischer Lernorte.
Evaluation:
-
die Gremien der Fachkonferenzen
überprüfen in regelmäßigen Abständen die Qualität der erfolgten Arbeit.
-
Rückmeldungen beim Schülerfeedback
-
auf Elternabenden, Versammlungen usw.
-
In der heutigen, international
ausgerichteten Arbeitswelt werden Kenntnisse in Bezug auf PC, Internet und
Kommunikation als selbstverständlich vorausgesetzt. Auf dieses
Anforderungsprofil wollen wir die Schülerinnen und Schüler möglichst früh
umfassend vorbereiten. Hierfür vermittelt unsere Schule Grundfertigkeiten im
Umgang mit den neuen Medien. Sie erzieht zur verantwortungsbewussten Nutzung
des Internet als Informationsquelle und Plattform für soziales Lernen über
regionale und kulturelle Grenzen hinweg.
Deshalb wird das Fördegymnasium
·
die Schülerinnen und Schüler mit den
Anwendungen des Office-Paketes vertraut machen
·
die Schülerinnen und Schüler an den
kritischen Umgang mit dem Internet heranführen,
·
in Zusammenarbeit mit der
Fachhochschule Flensburg interessierten Schülerinnen und Schülern der Oberstufe
Praktika an der Hochschule ermöglichen, die bei Studium eines entsprechenden
Faches dort anerkannt werden.
Grundsätzlich betrachten wir die
Inhalte und Methoden der Kommunikations- und Informationstechnologien als
zentrale Unterrichtsziele. Ein wesentliches Mittel zum Erreichen dieser Ziele
ist der PC-Führerschein des Fördegymnasiums, der bislang in der 5. und 6.
Klasse verbindlich erarbeitet wird, und auf den Niveaus Bronze und Silber
erworben wird. Im zugehörigen Curriculum sind Inhalte und Methoden – in
Ergänzung zu den Lehrplänen – detailliert beschrieben.
Der PC-Führerschein ermöglicht
einen kontinuierlichen Lernfortschritt über Fächer- und Klassenstufengrenzen
hinweg. Deswegen sind über die Heranführung der Fünftklässler an den Umgang mit
dem PC hinaus als weitere konkrete Ziele festgelegt:
·
Förderung des Umgangs mit
Office-Anwendungen in der Mittelstufe. Dazu gehören die systematische Einweisung
in Word, Excel, PowerPoint, ins Internet sowie in ausgewählte Lernprogramme.
Der Erwerb des Gold-Abzeichens am Ende der 9. Klasse durch einen schriftlichen
Test und einen Anwendungsauftrag schafft bei den Schülern Verbindlichkeit und
Ernsthaftigkeit in der Auseinandersetzung mit dem PC als Arbeitsmittel.
·
Einbindung von Informationen aus dem
Netz in den Unterricht und kritische Prüfung der Informationen und der
Verlässlichkeit von Quellen.
·
Erziehung zum verantwortlichen Umgang
mit Medien unter Einbeziehung rechtlicher, moralischer und ethischer Fragen.
·
Vergabe von Auszeichnungen an
ausgewählte Schüler. Dazu wird es für Schüler, die sich im kritischen Umgang
mit dem PC besonders bewähren und überdurchschnittliche Kenntnisse besitzen,
die Möglichkeit des Platin-Abzeichens geben. Diese Schüler werden vor allem als
Ansprechpartner für Schüler bei fachlichen Fragen fungieren. Die Lehrer
überwachen das Netz hinsichtlich möglicher Verstöße gegen moralische Standards
und Persönlichkeitsrechte. Hier können die Schüler mit Platin-Abzeichen die
Lehrer unterstützen, indem sie diese Standards
allen Benutzern schuleigener PCs bewusst machen und diese vertreten.
·
Orientierung hinsichtlich der in
Studium und Beruf erwarteten Medienkompetenz von Studenten und Mitarbeitern.
Dazu wird die Vertiefung der
Zusammenarbeit mit der Fachhochschule und der Universität Flensburg angestrebt.
Zum Erreichen dieser Ziele
werden folgende Maßnahmen ergriffen:
·
Erarbeitung eines Leitfadens für die
systematische Erarbeitung des Computerumgangs als verbindliches Curriculum,
damit alle Schüler auf einem Mindeststandard sind. Die Durchführung erfolgt
durch Lehrkräfte aller Fachbereiche, die den PC als Arbeitsmittel einsetzen.
Die Evaluation findet durch die laufende Prüfung des
Schulungsfortschrittes und die Prüfungen zum Gold- und Platinabzeichen und die
Auswertung der Ergebnisse der PC-Prüfungen statt. Die Praxistauglichkeit des
Leitfadens wird in den Fachkonferenzen ausgewertet und ggf. durch konkrete
Verbesserungsvorschläge gesteigert.
·
Benennung ausgewählter verbindlicher
und möglicher Inhalte, die von den Schülerinnen und Schülern in den
verschiedenen Fächern zu bearbeiten sind. Dazu gehören auch die Erarbeitung und
Pflege entsprechender Link-Listen in den Fachschaften. Die Durchführung erfolgt
durch die Fachlehrer aller Fachschaften. Die Evaluation findet im Rahmen der
Fachkonferenzen durch die laufende Berichterstattung über
durchgeführte Lerneinheiten und Angabe von Links bzw. Internet-Quellen statt.
Die fächerübergreifende Abstimmung über den gezielten Einsatz des PC und der
Themen wird jährlich durch die Fachvorsitzenden erneuert.
·
Erstellung eines
Veranstaltungsprogrammes über Hospitationsmöglichkeiten in Vorlesungen und
Seminaren der Fachhochschule und der Universität, über Praktika in Betrieben,
die Ausbildungsplätze für Abiturienten anbieten, über gemeinsame
Veranstaltungen von Fördegymnasium, anderen Schulen, Fachhochschule und / oder
Universität. Das Programm wird zur Ausgabe an die Schülerinnen und Schüler der
Oberstufe kopiert. Die Durchführung
erfolgt durch interessierte Fachlehrer, die Schulleitung, Vertretern und
Leitung der Fachhochschule und Universität. Die Evaluation erfolgt durch das Führen von Statistiken und Auswertungen über die
Annahme der Angebote und über die Einrichtung eines regelmäßigen
Gedankenaustauschs zur Überprüfung, ob Angebote zu erweitern oder zu streichen
sind.
All dies wird unterstützt durch die erklärte Absicht des Schulträgers,
eine moderne Ausstattung bereitzustellen. Die aktuelle Ausstattung wird
intensiv in Anspruch genommen. Beide Computerräume sind fast in jeder Stunde
genutzt. Die Medienkoffer (transportable
Beamer) sind als besonders flexibel einsetzbares Medium ständig im Einsatz. Für
die Erweiterung der Medienausstattung sind als nächste konkrete Ziele
vorgesehen :
·
Erweiterung des Bestandes an
Medienkoffern um 2 weitere transportable Beamer
·
mindestens ein PC pro Klassenraum
Für die Umsetzung wird die Schulleitung
Förderprogramme durch Land, Schulträger oder Angebote aus der Industrie
ermitteln und entsprechende Anträge stellen. Durch regelmäßigen, mindestens jährlichen Bericht an die
schulinternen Gremien wird die verbindliche Umsetzung dieses Zieles für alle an
Schule beteiligten Gruppen evaluiert. Dem Schulträger geht am Ende jeden Schuljahres ein Kurzbericht über die
Nutzung, den Bestand und den Zustand der sächlichen Ausstattung, die
festgelegten Standards für den Einsatz im Unterricht und eine Bedarfsanalyse
mit ggf. entsprechenden Anträgen auf Erweiterung bzw. Erneuerung der sächlichen
Ausstattung zu, um unabhängig von Sonderförderungen ein angemessenes Budget für
Kommunikations- und Informationstechnologien im Bereich der Pflichtausgaben des
Schulträgers zu erwirken.
Selbstverständlich
ist die Schule auf der Basis von Gegenseitigkeit offen für Unterstützung
seitens Sponsoren.
Schwerpunkte:
Internationale Kontakte und
Fremdsprachen
Zur Weltoffenheit gehört der Austausch mit Angehörigen anderer Nationen
und Kulturen. Die Weltoffenheit einer Schule zeigt sich deshalb nicht zuletzt
in der Gestaltung ihres Fremdsprachenunterrichts wie der Intensität ihrer
internationalen Kontakte.
Im Fremdsprachenunterricht reagiert die Schulgemeinschaft auf sich
verändernde Anforderungen. Der Unterricht stellt sich auf neue Entwicklungen in
den Zielsprachen und deren Kulturen selbst und auf die sich verändernde
Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler ein.
Weltoffenheit wird darüber hinaus aber auch gefördert durch die
unmittelbare Begegnung mit Angehörigen anderer Kulturen. Das Fördegymnasium
verfügt über eine ungewöhnliche Bandbreite an internationalen Kontakten und
Kooperationen. Diese Auslandskontakte stärken nicht nur die kommunikativen
Kompetenzen in den jeweiligen Zielsprachen, sondern ermöglichen auch Einblicke
in die Kulturen anderer Nationen und deren Wirtschaftsleben. Sie dienen der
Vertiefung von im Unterricht gewonnenen Kenntnissen und Einsichten, der
Fortentwicklung von Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie der Erweiterung von
Kompetenzen und Qualifikationen. Übernationale Aktivitäten zwischen
Jugendlichen in verschiedenen Regionen lassen gegenseitige Wertschätzung
entstehen und dienen damit dem Zusammenwachsen der Völker.
Ziele:
·
Das bisherige Fremdsprachenangebot
(Englisch, Französisch, Latein, Russisch) soll weiterhin Bestand haben und wenn
möglich erweitert werden.
·
Erhalt bzw. Ausbau der
internationalen Kontakte zwischen den Schulen, den Lehrkräften und den
Schülerinnen und Schülern mit unseren Partnerschulen in Canterbury (UK), London
(UK), Marseille (F), Moskau (RUS), Sao Paulo (BRA), Side (TR), Sønderburg (DK), Uhersky Brod (CZ) und Tallinn (EST).
·
Die aus den Comenius- Projekten
entstandenen Auslandskontakte sollen weiter gefestigt werden.
·
Darüber hinaus sind Begegnungen mit
Schülerinnen und Schülern aus weiteren Nationen wünschenswert, wenn sich diese
Schülerinnen und Schüler in Flensburg aufhalten.
Maßnahmen:
·
Die Schulleitung bemüht sich um den
Erhalt der Spanisch-AG und die Einrichtung von AG-Kursen in Wirtschaftsenglisch
oder anderen Fremdsprachen.
·
Fortführung der Austauschmaßnahmen,
der internationalen Wirtschaftspraktika und der gemeinsamen Projekte mit den
internationalen Partnern.
·
Einrichtung von
„Klassenpatenschaften“, damit die Schüler und Schülerinnen über mail-Kontakte
gezielt miteinander in Kontakt treten können und die Internationalität auch
unabhängig von Reiseaktivitäten mit Leben gefüllt werden
·
Verstärkung des fremdsprachlichen
Internetgebrauchs.
Evaluation:
·
Bericht über die Aktivitäten in der
Schulkonferenz, auf der SEB-Sitzung, im Jahrbuch und im Fördegym-Aktuell.
ZeN – Zweig erweiterter Naturwissenschaften
Seit Beginn des Schuljahres
2003/2004 werden die Fächer Biologie, Chemie und Physik am Fördegymnasium
besonders gefördert.
Bereits im 6. Schuljahr lernen
alle Schülerinnen und Schüler bei uns die Fächer Chemie und Physik kennen.
Anknüpfend an die Interessen und Erfahrungsbereiche der Kinder verstärken wir
die Neugier, erweitern den Erfahrungshorizont und wecken das Interesse an
naturwissenschaftlichen Fragestellungen. Im 7. Schuljahr können sich die
Schülerinnen und Schüler dann für den Zweig erweiterter Naturwissenschaften ZEN
entscheiden. In der
naturwissenschaftlichen Klasse werden die Fächer Biologie, Chemie und Physik
bis zum Ende der 10. Jahrgangsstufe dadurch gefördert, dass sie zum einen
früher und zum anderen mit einer höheren Wochenstundenzahl angeboten werden.
Ziel unserer Arbeit ist eine anschlussfähige naturwissenschaftliche
Grundbildung, die die ganzheitliche Wahrnehmung wissenschaftlicher Phänomene
durch Schülerinnen und Schüler dieser Altersstufe berücksichtigt. Ausgehend von
Erfahrungen und Vorstellungen der Schülerinnen und Schüler aus ihrem Alltag
sowie den im Grundschulunterricht erworbenen Kompetenzen soll der Unterricht an
die für die Fächer Chemie, Biologie und Physik charakteristischen Sicht- und
Arbeitsweisen heranführen. die in diesem alter anzutreffende Freude am
Entdecken und Lernen soll genutzt und weiter gepflegt werden. Durch eigenes
Erleben und Handeln, beim genauen Beobachten und Beschreiben, beim
eigenständigen Fragen, Untersuchen, Experimentieren und Auswerten, beim
Präsentieren und Kommunizieren ihrer Ergebnisse werden für die Schülerinnen und
Schüler altersgemäß naturwissenschaftliche Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten
sichtbar und anschlussfähige Begriffs- und Konzeptentwicklungen möglich.
Lernprozesse werden dabei so angelegt, dass neben fachbezogenen auch personale
und soziale Kompetenzen weiterentwickelt werden.
Der Zweig erweiterter
Naturwissenschaften soll den Blick auf Eigenarten und Besonderheiten der Fächer
Biologie, Chemie und Physik schärfen. Angestrebt wird eine interdisziplinäre
Vermittlung moderner naturwissenschaftlicher Inhalte. Kontinuität und Intensität
der Fächer sollen den Kindern intensivere und vernetzte Einarbeitung in alle
drei Naturwissenschaften ermöglichen.
Weitere Maßnahmen sind die Information an die Eltern im Rahmen der
Einschulungsveranstaltungen, die Teilnahme an naturwissenschaftlichen Wettbewerben
und die Kommunikation von deren Ergebnissen,. Verantwortlich ist ein/e
ZEN-Beauftragter/Beauftragte des Fördegymnasiums in Zusammenarbeit mit den
naturwissenschaftlichen und mathematischen Fachschaften.
Evaluation: Aufarbeitung und Dokumentation im Rahmen der Fachschaften.
Das Fördegymnasium will fit
machen für wirtschaftliches, gesellschaftliches und politisches Engagement.
Ökonomische und politische Bildung, wirtschaftliche Kompetenz und politisches
und soziales Engagement sind deshalb wichtige Teile des Bildungskonzepts
unserer Schule.
Die Schule muss ihre
Schülerinnen und Schüler für das Leben vorbereiten und dazu gehören eine
umfassende ökonomische Bildung und ein breites Spektrum beruflicher
Orientierungs- und Informationsmöglichkeiten. Sie fördert den Erwerb wichtiger
Schlüsselqualifikationen und eröffnet viele Möglichkeiten für aktivierendes,
fächerübergreifendes, projektorientiertes und praxisnahes Lernen, das auch
Lernorte außerhalb der Schule einbezieht.
Im einer Zeit zunehmender
Globalisierung ist Weltoffenheit Kennzeichen und Voraussetzung von
Wirtschaftskunde und Berufsinformation.
Wir fördern eine
fächerübergreifende Koordinierung und Verstärkung wirtschaftlicher Themen in
allen Jahrgangsstufen mit Schwerpunkten in den 10. Klassen.
Aktuelle, praxisorientierte und
grundlegende Wirtschaftsthemen haben bei
uns im Fach Wirtschaft & Politik den
größtmöglichen Raum. Selbstverständlich bieten wir auch Leistungskurse an.
Berufliche Orientierung findet
bei uns umfassend, systematisch und
effektiv statt und zwar in allen
Jahrgangsstufen. So gibt es in der Mittelstufe bereits den Berufswahlpass, Berufsfindungstests,
vielfältigen Berufsfindungsangebote, Betriebspraktika und Besuche des
Berufsinformationszentrums. In der Oberstufe bieten wir eine große Zahl
gezielter Angebote an. Berufsorientierung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit
Arbeitsagentur, Hochschulen und Wirtschaft.
Unser Betriebspraktikum in den
10. Klassen dauert zwei Wochen, noch lange keine Selbstverständlichkeit an
allen Gymnasien !
Das Wirtschaftspraktikum ist
eine besonders effektive Form der Begegnung mit der Arbeitswelt. Es dauert zwei Wochen und findet im 12. Jahrgang
statt.
Das Fördegymnasium bietet zahlreiche weitere Möglichkeiten an, praxisnah
Wirtschaftskenntnisse zu vertiefen: Betriebserkundungen, die Teilnahme an
Wirtschaftsspielen und Wettbewerben, eigene wirtschaftlicher Tätigkeit in
Schülerfirmen, Einbeziehung von Fachleuten von außen. Hier bietet sich
engagierten Schülern und Schülerinnen ein weites Betätigungsfeld.
Wir arbeiten eng mit dem Berufsinformationszentrum der Arbeitsagentur zusammen, besuchen die
Hochschulen und haben sehr enge Kontakte mit vielen Betrieben der Region, um
Einblicke in das wirtschaftliche Leben möglichst praxisnah vermitteln zu
können.
Work experience gibt unseren
Schülern und Schülerinnen die Chance, ihr Wirtschaftspraktikum in anderen
Ländern zu absolvieren und Wirtschaft in seinen europäischen und globalen
Dimensionen zu erfahren. Die Kooperation umfasst unsere Partnerschulen in Sonderborg, Barcelona, Berlin, Canterbury,
London, Uhersky Brod (CZ), Moskau , Marseille,
Tallinn und Antalya.
1.
Wirtschaftliche Bildung soll fester Bestandteil des Unterrichts in
allen Schulstufen werden und
wird praxisnah in intensiver Kooperation mit Wirtschaft und
Hochschulen ausgebaut.
2.
Die Berufsorientierung wird zu einem
strukturierten, langfristig angelegtem Gesamtkonzept mit möglichst weitgehender
fächerübergreifender und außerschulischer Vernetzung entwickelt, die es den
Schülerinnen und Schülern ermöglicht, Schritt für Schritt die Voraussetzungen für die Entscheidungen
über ihre berufliche Zukunft zu
schaffen. Das Konzept umfasst alle Schulstufen.
3.
Wir bauen unsere Partnerschaften mit
anderen europäischen Schulen weiter aus und streben ein europaweites Netzwerk
von Schulen und Betrieben vieler europäischer Länder an.
Maßnahmen:
Wir verstärken den Praxisbezug
zur Wirtschaft durch intensive
Kooperation und - wo möglich – mit festen Partnerschaften mit Betrieben.
1.
Wir erarbeiten mit anderen Schulen
und der Wirtschaft im Rahmen der AG Schule und
Wirtschaft eine zentrale Homepage , die unseren Schülerinnen und
Schülern den Zugriff auf alle aktuellen
und hilfreichen Informationen in den
Bereichen wirtschaftliche Bildung und Berufsorientierung ermöglicht.
2.
Wir verstärken die Kooperation mit
Eltern und Ehemaligen, um unseren Schülerinnen und Schülern zusätzliche Hilfen
und Informationen zu vermitteln.
3.
Sobald die Umsetzung der neuen
Lehrpläne es erlaubt, werden wir das Fach
Wirtschaft & Politik auch in der
Mittelstufe anbieten.
4.
Für die Berufsorientierung entwickeln
wir ein verbindliches Schulcurriculum
für alle Schulstufen.
5.
Der Berufswahlpass wird spätestens in
der 7. Klasse eingeführt und begleitet die Schülerinnen und Schüler bis zum
Abitur.
6.
Ein Schulbeauftragter für
Berufsorientierung wird installiert . Er koordiniert den gesamten Bereich der Berufsorientierung und
bemüht sich um eine effektive und
möglichst individuelle Beratung der Schülerinnen und Schüler.
7.
Berufsfindungs und
-orientierungstests werden durchgängig
eingeführt, wo möglich auch
assessment-Verfahren.
8.
Die Kooperation mit Wirtschaft und Hochschulen
wird erweitert, um Berufsorientierung zu praxisnah zu intensivieren. Dabei
spielt auch der Aspekt qualifizierter Berufsmöglichkeiten in der Region und die
Vorbereitung für das Hochschulstudium eine große Rolle.
9.
Wir werden die Beteiligung an Wettbewerben
und die Durchführung von Projekten zum festen Bestandteil der wirtschaftlichen
Bildung und Berufsorientierung machen.
10. Wir erweitern unsere europäischen Kontakte räumlich durch neue
Partnerschaften in Skandinavien (Aalborg –Kopenhagen- Stockholm- Lahti) und
England, fachlich durch gemeinsame Projekte und
Jugendveranstaltungen mit Sonderborg und Tallinn.
Evaluation:
Alle Bereiche werden von der
Fachschaft Wirtschaft & Politik regelmäßig überprüft und weiter entwickelt.
Sie wird dies auch in schulübergreifenden Kooperationen tun.
„Weltoffenheit“ heißt für die
Fachschaft Sport, neue Sportarten in den Schulsport am
Fördegymnasium aufzunehmen, ihn
dadurch zu verbessern und über den schulinternen Wettbewerb hinaus erfolgreich
zu sein.
Mit der wachsende Rolle des
Sports in der Gesellschaft gewinnt auch der Schulsport immer stärker an
Bedeutung. Das Wissen um die gesundheitsfördernde Wirkung des Sports ist für
zahlreiche Bürger zur wichtigsten Motivation
worden, ein Leben lang Sport zu treiben . Dazu können in der Schule
wichtige Impulse gegeben werden. Auch der Schulunterricht profitiert direkt vom
Sport: Körperliche Betätigung im Sportunterricht ermöglicht eine verbesserte
Aufnahme- und Konzentrationsfähigkeit und wirkt somit positiv auf das Lernverhalten
in anderen Fächern. Darüber hinaus schafft der Sport ideale
Identifikationsmöglichkeiten mit der Schule: In außerschulischen Wettkämpfen repräsentieren unsere Schülerinnen und
Schüler das Fördegymnasium.
So ist der Sport im
Schulprogramm ein fester Bestandteil und reagiert mit folgenden Beiträgen auf
die gesellschaftliche Entwicklung: Das Fördegymnasium weckt in der
Schülerschaft Begeisterung für den Sport, indem neben Sportarbeitsgemeinschaften auch Trendsportarten (Inline Skating, Rope Skipping, Frisbee, Baseball etc.) angeboten
werden. Traditionelle Sportarten erfahren sowohl im Unterricht und darüber
hinaus auch in den AG´s eine besondere Förderung: Handball, Fußball, Volleyball, Basketball, Tischtennis und Hockey.
Die Nähe zum Wasser wird durch eine Segel
- AG optimal genutzt. Sporttage spielen im Veranstaltungskalender eine
tragende Rolle. Ständig wird das Sportangebot am Fördegymnasium erweitert, ein
Sportleistungskurs ist seit mehreren Jahren fest etabliert. Gezielt werden
Schulmannschaften in den o.a. Spielsportarten vorbereitet, um eine erfolgreiche
Teilnahme an dem bundesweiten Wettbewerb „Jugend
trainiert für Olympia“ zu ermöglichen.
Auch außerhalb des
Sportunterrichtes können Schülerinnen und Schüler des Fördegymnasiums ihre
Pausen und Freistunden aktiv und bewegungsreich gestalten:
Ein moderner Sportplatz mit Basketballkörben und Handballtoren ermöglicht Sportspiele
jeglicher Art.
Ziele: Die durch den Sport erreichbaren Ziele sind vielfältig. Daher
konzentriert sich das Fördegymnasium sowohl auf den gesundheitsfördernden Aspekt des Sports
als auch auf den Erfolg im Wettbewerb
mit anderen Schulen. Maßnahmen: Um
dadurch die Außenwirkung zu erhöhen, sollen verstärkt Wettbewerbe auf Kreis- und Bezirksebene besucht werden.
Für eine erfolgreiche Teilnahme wählen wir
insbesondere die Sportarten aus, die dem sportlichen Profil unserer Schule und den Fähigkeiten
unserer Schülerinnen und Schülern entsprechen.
Der Sport wird zudem engagierte
Beiträge für eine lebendige, motivierende und abwechslungsreiche offene
Ganztagsschule erbringen.
Die Verantwortung liegt bei der
Fachschaft Sport.
Evaluation: Die Wettbewerbsleistungen werden immer zügig und kritisch
ausgewertet und fließen als Information in die Vorbereitung weiterer Wettbewerbe
ein. Über die Erfolge wird im Rahmen schulinterner Veröffentlichungen
berichtet. Darüber hinaus erfolgt auf jeder ersten Sportfachkonferenz des
Schuljahres eine allgemeine Auswertung der Wettbewerbsvorbereitungen und der
erzielten Ergebnisse.
Wichtig ist für uns auch, die
Bedürfnisse der regionalen Jugend zu berücksichtigen. So ist mit großem
Engagement ein Grundkonzept zur Förderung
des Jugendhandballsports entwickelt worden. Das bedeutet im Einzelnen: Es
werden Leistungen vom Verein und der Schule erbracht, um die seit sieben Jahren
bestehende Zusammenarbeit mit dem „Förderverein
der SG Flensburg-Handewitt und der Region
Schleswig e.v.“ – get in touch“ zu gewährleisten.
Die Fachschaft Sport wird sich
weiterhin bemühen, ihr gutes bis sehr gutes Unterrichtsniveau zu halten. Daher
werden wir künftig weiterhin schulinterne Fortbildungen durchführen.
Als Bestandteil des
Fördegymnasiums weiß sich das Abendgymnasium denselben Prinzipien und Zielen
verpflichtet wie die Tagesschule. Es muss sie aber auf seine besondere
Situation übertragen, Schule für Berufstätige zu sein, also für Erwachsene.
Daraus ergeben sich
folgende Ziele:
1. Das stete Bemühen um
eine Qualitätsverbesserung des Unterrichts ist angewiesen auf die Rückmeldung
der Betroffenen, gerade an einer Erwachsenenschule. Deshalb soll der Unterricht
durch die Studierenden regelmäßig evaluiert werden. Die Durchführung der
Evaluation geschieht in Anlehnung an die Vorgaben des Tagesgymnasiums.
2. Die individuelle
Förderung nimmt einen sehr hohen Stellenwert ein. Sie geschieht am
Abendgymnasium zunächst in Form von Vorbereitungskursen für die Bewerber des
11. Jahrgangs. Diese Vorbereitungskurse dienen zur Wiederholung und
Ergänzung des früher Gelernten, zur
Eingewöhnung in das schulische Lernen und zur Erprobung der persönlichen
Belastbarkeit im Spannungsfeld von Beruf, Familie – und Schule.
Die
Kurse werden inhaltlich und personell durch das Abendgymnasium organisiert,
aber von der VHS Flensburg durchgeführt. Sie existieren erst seit 2006. Es ist
angestrebt, sie trotz mancher Unwägbarkeiten in der jetzigen Form zu erhalten.
3. Eine weitere
Fördermaßnahme besteht in den so genannten „Intensivkursen“. Hier handelt es
sich um zusätzliche Unterrichtsangebote vor allem in den Kernfächern zum Ausgleich
von Defiziten und als zusätzliche Übungsmöglichkeit.
Erstmals
seit einigen Jahren konnten solche Intensivkurse im Schuljahr 2006/07 wieder
realisiert werden. Trotz angespannter Personalsituation sollen sie ebenfalls
erhalten bleiben, und zwar zumindest im gegenwärtigen Umfang von vier
Wochenstunden.
4. Als besondere Schulart
umfasst die Schulart Abendgymnasium nur wenige Institutionen, hierzulande in
Kiel, Lübeck und Flensburg. Damit sie weiter entwickelt werden kann, ist daher
eine Kooperation zwischen diesen Institutionen dringend erforderlich.
Als
Ziel wird ein kontinuierlicher Austausch mit den Abendgymnasien in Kiel und
Lübeck angestrebt mit wenigstens zwei Treffen jährlich. Eine über die
Landesgrenzen hinausreichende Kommunikation soll mindestens einmal pro Jahr
stattfinden, nicht zuletzt durch Mitarbeit im „Ring der Abendgymnasium in der
Bundesrepublik Deutschland“. Verantwortlich für das Erreichen des Ziels ist der
Schulartleiter.
Die Evaluation
der angestrebten Ziele und Maßnahmen erfolgt in regelmäßigen Abständen unter
Heranziehung von Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern in enger Abstimmung
auch mit dem Tagesgymnasium .
[1] Selbstkompetenz bedeutet,
dass die Schülerinnen und Schüler Freude am Lernen entwickeln, den Wert von
Eigendisziplin und Zuverlässigkeit erkennen und im Unterricht selbst
entsprechend konzentriert, ausdauernd und leistungsbereit agieren. Zur
Methodenkompetenz gehören die verschiedenen Techniken der
Informationsbeschaffung, -aufarbeitung und –präsentation.
Sozialkompetenz zeigt sich in
einer umfassenden Kommunikations- und Konfliktfähigkeit, die Fairness und
Toleranz ebenso einschließt wie die Bereitschaft zur Übernahme von
Verantwortung in der und für die Gemeinschaft. Sachkompetenz bezieht sich auf
das zu vermittelnde Sachwissen, das über die jeweiligen Bildungsstandards
hinaus auch Elemente wie Kreativität im Umgang mit Wissen, Urteilsfähigkeit
oder auch interkulturelles
Wissen umfasst.
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Nicht nur Lernziele und – inhalte sollen vermittelt werden, sondern auch Schlüsselqualifikationen
wie Leistungsbereitschaft, Selbständigkeit und Verantwortungsbewusstsein. Vor
allem aber das Miteinander in
den
Klassen prägt unsere Schüler jahrelang. Deshalb legen wir größten Wert auf
Tugenden wie Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Höflichkeit und die Achtung
anderer Menschen. Eigenschaften, die nicht nur für ein harmonisches Schulleben,
sondern auch für eine erfolgreiche Zukunft unserer Schülerinnen und Schüler
wichtig sind.